Pressemeldung Nr. 179 vom

Für mehr gemeinsamen Unterricht:GRÜNE fragen nach integrativer Beschulung im Grundschulbereich

Die Entwicklung der integrativen Beschulung im Primarbereich haben die Landtagsgrünen zum Thema einer Anfrage gemacht. Sie fordern von der Landesregierung Auskunft darüber, wie sich die Zahl der Kinder, die in Integrations- und Kooperationsklassen unterrichtet werden, seit 2001 verändert hat.

Die Entwicklung der integrativen Beschulung im Primarbereich haben die Landtagsgrünen zum Thema einer Anfrage gemacht. Sie fordern von der Landesregierung Auskunft darüber, wie sich die Zahl der Kinder, die in Integrations- und Kooperationsklassen unterrichtet werden, seit 2001 verändert hat. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ina Korter kritisierte, dass "die Integration in Niedersachsen seit Jahren offenbar nur schleppend vorankomme".

"Das Schulgesetz und der entsprechende Erlass verlangen, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf nach Möglichkeit gemeinsam mit anderen erzogen und unterrichtet werden sollen. In der Realität sind die betroffenen Eltern häufig jedoch gezwungen, ihre Kinder auf eine Förderschule zu schicken, weil ein alternatives Angebot nicht besteht", sagte die Grünen-Politikerin. "Integration und Förderung bleiben dadurch unzureichend. Obendrein ist es außerordentlich teuer, neben den allgemeinen Schulen gesonderte Förderschulen zu betreiben."

Korter kündigte Konzepte der Grünen für mehr gemeinsamen Unterricht an. Damit solle in der Primarstufe angefangen werden. "Wenn Kinder unterschiedlicher Begabung und Leistungsstärke zusammen lernen, profitieren alle davon, die Leistungsstarken und die Schwächeren."

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