Pressemeldung Nr. 215 vom

GRÜNE fragen nach Unterwanderung des niedersächsischen Nachhilfemarktes durch Scientology

"Ein von Scientology betriebenes Bildungsnetzwerk smuss chon in der Anfangsphase konsequent verhindert werden. Kinder und Eltern dürfen nicht gutgläubig in die Hände dieser Gruppierung geraten“, fordert Ina Korter.

Die Landtagsgrünen befürchten, dass die sich die Scientology-Sekte mit Hilfe der Organisation "Applied Scholastics" das florierende Geschäft mit der Nachhilfe in Deutschland zu Nutze macht. In der Region Hannover seien derzeit vier mit Scientology in Verbindung stehende Nachhilfeinstitute bekannt, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ina Korter am Mittwoch in Hannover.

"Auf jeden Fall muss ein von Scientology betriebenes Bildungsnetzwerk schon in der Anfangsphase konsequent verhindert werden. Kinder und Eltern dürfen nicht gutgläubig in die Hände dieser Gruppierung geraten", forderte die Grünen-Politikerin.

Wenn der Kultusminister schon immer mehr Pflichten an Schüler und Eltern übertrage, müsse er zumindest dafür sorgen, dass die Nachhilfeinstitute auch in jeder Hinsicht seriös sind.

Die Grünen wollen nun mit einer Kleinen Anfrage von der Landesregierung wissen, welche Erkenntnisse über die Umtriebe der Sekte im Zusammenhang mit den Nachhilfeinstituten vorliegen und welche Maßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger ergriffen werden sollen. "Wir brauchen unbedingt mehr Transparenz", sagte Korter.

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