Pressemeldung Nr. 1475 vom

GRÜNE für Skaten auf Radwegen, Fahrradstraßen und Tempo-30-Straßen

Mehr Platz für Skater im öffentlichen Raum fordern die Landtagsgrünen. Über eine Bundesratsinitiative zur Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll erreicht werden, dass Inline-Skater alternativ...

Bundesratsinitiative zur Änderung der
Straßenverkehrsordnung gefordert
Mehr Platz für Skater im öffentlichen Raum fordern die Landtagsgrünen. Über eine Bundesratsinitiative zur Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) soll erreicht werden, dass Inline-Skater alternativ zum Bürgersteig die Radwege, Fahrradstraßen und Tempo-30-Straßen nutzen dürfen.
"Die derzeitige Situation ist mehr als unbefriedigend", sagte der verkehrspolitische Sprecher Stefan Wenzel am Montag (heute) in Hannover. Als Konsequenz aus dem Urteil des Bundesgerichtshofes vom März bewegten sich die Skater ständig am Rande der Legalität. Mit ca. 14 Millionen Inlinern in Deutschland könne nicht mehr von einer exotischen Sportart gesprochen werden. "Skaten ist auf dem Weg ein Verkehrsmittel zu werden", sagte der Grünen-Politiker. Die daraus entstehenden Nutzungskonflikte erforderten ein verstärktes Maß an Rücksichtnahme und Vorsicht, aber auch eine sachgerechte Einordnung der Skater als Verkehrsteilnehmer.
Eine weitere Verbesserungsmöglichkeit sehen die Grünen in der verstärkten Anlage von Mehrzweckstreifen beziehungsweise Fahrradstreifen, die dann auch für die Inline-Skater freigegeben werden sollten. Die Anlage solcher Markierungsflächen sei kostengünstig und in den meisten Fällen sei auf der Fahrbahn auch ausreichend Platz für solche Lösungen.
Die Grünen werden ihre Forderungen mit einem Entschließungsantrag in die Landtagssitzung der nächsten Woche einbringen.
Gö/zm

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