Pressemeldung Nr. 265 vom

GRÜNE für sofortiges KampfhundeverbotZuchtverbot, Unterstützung der Tierheime und Kontrolle durch Polizei gefordert

Die Landtagsgrünen fordern von der Landesregierung den umgehenden Erlass einer Kampfhundeverordnung, die den Schutz der Menschen in den Vordergrund stellt. In einem Brief an den Niedersächsischen Inne...

Die Landtagsgrünen fordern von der Landesregierung den umgehenden Erlass einer Kampfhundeverordnung, die den Schutz der Menschen in den Vordergrund stellt. In einem Brief an den Niedersächsischen Innenminister Heiner Bartling kritisiert die innenpolitische Sprecherin Silke Stokar heute (Dienstag) die Ablehnung verschärfter Positionen durch die Landesvertreter auf der letzten Innenministerkonferenz.
Das Vorhaben des hiesigen Landwirtschaftministeriums, nach der Sommerpause eine Verordnung zu präsentieren, in deren Kern die sogenannte „Wesensprüfung“ steht, sei unzureichend.
Stokar fordert stattdessen das sofortige Verbot der Haltung gefährlicher Hunde.
Ausnahmeregelungen soll es demnach nur auf begründeten Antrag für Halter mit abgelegtem „Hundeführerschein“ geben.
Zugelassene Hunde müssen der Wesensprüfung unterzogen werden.
Für als gefährlich eingestufte Hunde fordert die Grünen-Politikerin ein generelles Zuchtverbot.
Die Tierheime müssten finanziell und personell in den Stand gesetzt werden, eingezogene Kampfhunde aufzunehmen.
Die Kontrolle und Umsetzung der Kampfhundeverordnung sollte der Polizei übertragen werden.
Stokar: „Während der Bundesinnenminister drängt und einzelne Länder beispielhafte Verordnungen erlassen haben, gibt es in Niedersachsen einen kommunalen Wirrwarr und schleppendes Regierungshandeln. Offensichtlich hat die Tierhalterlobby in dieser Landesregierung einen erheblich größeren Einfluss als Kinder, deren Eltern und ältere Mitbürger. Niedersachsen darf kein Paradies für Kampfhunde werden!“

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