GRÜNE gegen "Kaffeesatzleserei" nach angeblichen PISA-Ergebnissen - Niedersachsens Schulnovelle weist falschen Weg
Die "Kaffeesatzleserei" in angeblichen Resultaten aus dem innerdeutschen Ländervergleich PISA E lehnen die Landtagsgrünen ab. Alle Bewertungen seien unseriös, solange die Studie nicht veröffentlicht i...
Die "Kaffeesatzleserei" in angeblichen Resultaten aus dem innerdeutschen Ländervergleich PISA E lehnen die Landtagsgrünen ab. Alle Bewertungen seien unseriös, solange die Studie nicht veröffentlicht ist, sagte die schulpolitische Sprecherin Brigitte Litfin am Montag in Hannover. "Aus dem internationalen Schulleistungsvergleich wissen wir, dass die deutschen Schulen eine sehr scharfe soziale Auslese betreiben und trotzdem nur mittelmässige Resultate erbringen", sagte Litfin.
"Hier hat kein Bundesland einen Grund, sich besonders in die Brust zu werfen, schon gar nicht ein Land wie Bayern, das wegen seiner eigenen extrem niedrigen Abiturquote AkademikerInnen aus anderen Bundesländern importieren muss".
Als völlig falsche Konsequenz aus den PISA-Ergebnissen bezeichnete Litfin die am vergangenen Freitag in Niedersachsen beschlossene Schulgesetznovelle. "Alle bei PISA erfolgreichen Länder haben eine lange gemeinsame Schulzeit. Nur Niedersachsen marschiert in die entgegengesetzte Richtung und sortiert wieder nach Klasse vier."
Rt/zm