GRÜNE: Greenpeace-Dokumentation entlarvt Gorleben-Lüge
Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel sieht mit der heute von Greenpeace vorgelegten Dokumentation „die Gorleben-Lüge entlarvt“. „Seit mehr als 30 Jahren pflegen CDU, FDP und die Atomlobby eine Legende."
Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel sieht mit der heute (Dienstag) von Greenpeace vorgelegten Dokumentation "die Gorleben-Lüge entlarvt". "Seit mehr als 30 Jahren pflegen CDU, FDP und die Atomlobby eine Legende. Die Dokumentation belegt eindeutig, dass Gorleben das Ergebnis eines politischen Deals war", sagte der Grünen-Politiker. Immer wieder hätten die Befürworter der Atomenergie versucht, die Arbeiten in Gorleben gegen jede Vernunft, sachliche Eignung und politische Durchsetzbarkeit voranzutreiben.
"Mit der Fata Morgana eines Endlagers in Gorleben sollte die Betriebsgenehmigung der Atomkraftwerke gesichert werden", sagte Wenzel. Hintergrund sei eine gesetzliche Festlegung der Regierung Schmidt, nach der die Betreiber von Atomanlagen nachweisen müssen, dass sie für die Entsorgung ihres radioaktiven Abfalls vorsorgen. (Entsorgungsvorsorgenachweis)
Wenzel: "Der neue Bundesumweltminister Röttgen wollte diese Legende weiterpflegen, um die von schwarz-gelb geplanten Laufzeitverlängerungen rechtlich abzusichern. Dieses durchsichtige Manöver ist fehlgeschlagen."
Greenpeace schrieb folgendes: