GRÜNE: Hamburg bei Jade-Weser-Port „ins Boot holen“
Nach der heutigen Unterrichtung im Ausschuss für Häfen und Schifffahrt über den Zusammenhang von der Auslastung des Jade-Weser-Port und der geplanten Elbvertiefung hat die hafenpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Elke Twesten einen „Stillstand in der niedersächsischen Hafenpolitik“ konstatiert.
Nach der heutigen (Dienstag) Unterrichtung im Ausschuss für Häfen und Schifffahrt über den Zusammenhang von der Auslastung des Jade-Weser-Port und der geplanten Elbvertiefung hat die hafenpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Elke Twesten einen "Stillstand in der niedersächsischen Hafenpolitik" konstatiert.
Die Grünen-Politikerin forderte von der Landesregierung, auf den Hamburger Senat zuzugehen und dem neuen Bürgermeister anzubieten, sich am Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven zu beteiligen. Hamburg könne dann auf eine weitere Vertiefung der Elbe verzichten. Das wäre ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Kooperation der norddeutschen Häfen.
Twesten: "Die beiden neuen Regierungschefs in Hamburg und Niedersachsen müssen die Chance nutzen, eine neue Hafenpolitik einzuleiten und die alten Konkurrenzen zwischen den Nachbarn zu überwinden." Die Grünen-Politikerin erinnerte daran, dass sich Ministerpräsident McAllister in den vergangenen Jahren mehrfach gegen die weitere Vertiefung der Elbe ausgesprochen habe. Der Ministerpräsident stehe bei den Menschen an der Elbe im Wort, jetzt müssten Taten folgen.