GRÜNE: Heister-Neumanns Pläne zum Schwimmunterricht unzureichend
Als unzureichend haben die Landtagsgrünen die von Bildungsministerin Heister-Neumann vorgelegten Pläne zu ergänzenden Schwimmlehrgängen an Grundschulen bezeichnet.
Als unzureichend haben die Landtagsgrünen die von Bildungsministerin Heister-Neumann vorgelegten Pläne zu ergänzenden Schwimmlehrgängen an Grundschulen bezeichnet.
Die Ministerin habe zwar endlich erste Schritte eingeleitet, es sei aber zu bezweifeln, ob diese dazu beitragen, dass jedes Kind am Ende der Grundschulzeit schwimmen kann, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter am Mittwoch in Hannover.
"Nach wie vor hat das Kultusministerium offensichtlich keine Ahnung, wie viele Grundschülerinnen und Grundschüler nicht schwimmen können und welche Gründe es dafür gibt", sagte die Grünen-Politikerin. Ob ausgebildete Sport- und SchwimmlehrerInnen vorhanden seien und diese auch für den Schwimmunterricht eingesetzt würden, sei ebenso zu klären wie die Frage fehlender Schwimmhallenzeiten. Auch der knapp kalkulierte Zuschuss von 200 Euro pro Kurs könne nicht gewährleisten, dass die Grundschulen das Ziel realisieren könnten.
Korter: "Ein Konzept zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit ist diese Zuschussregelung jedenfalls nicht".