Pressemeldung Nr. 1188 vom

GRÜNE: Industriell gemästeten Fisch für Tiermehlproduktion verbieten - Futtermittelbranche als Sonderfabfallbeseitiger

Nach dem neuerlichen Futtermittelskandal fordern die Landtagsgrünen mehr Tempo beim Aufbau eines EU-weiten Alarmsystems. Die Untermischung von 27 Tonnen giftiger Shrimps in einer Cuxhavener Tiermehlfa...

Nach dem neuerlichen Futtermittelskandal fordern die Landtagsgrünen mehr Tempo beim Aufbau eines EU-weiten Alarmsystems. Die Untermischung von 27 Tonnen giftiger Shrimps in einer Cuxhavener Tiermehlfabrik bestätige den schlechten Ruf der Futtermittelbranche als Sonderabfallbeseitiger, sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein am Dienstag in Hannover.
Nicht erst seit der belgischen Altoel-Beimischung vor zwei Jahren seien die kriminellen Praktiken bekannt, die auch konsequent mit kriminalistischen Methoden verfolgt und zu harten Strafen für die Verantwortlichen führen müssen.
Der Grünen-Politiker kritisierte, dass das von Landwirtschaftsminister Bartels lang angekündigte niedersächsische Futtermittelkontrollsystem noch nicht arbeitsfähig ist.
Angesichts des weltweiten Missbrauchs chemischer Zusätze forderte Klein, Fisch und Meerestiere aus industrieller Mästung für die Fischmehlproduktion zu verbieten.

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