Pressemeldung Nr. 126 vom

Gorleben-Entscheidung der Bundesregierung wird gesellschaftlichen Großkonflikt um Atommüllentsorgung verschärfen:GRÜNE kritisieren Abwesenheit von Minister Röttgen

Nach dem heutigen (Montag) Termin im Umweltausschuss zum Thema Gorleben-Weiterbau hat der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel kritisiert, dass sich Minister Röttgen von einem Abteilungsleiter vertreten ließ.

Nach dem heutigen (Montag) Termin im Umweltausschuss zum Thema Gorleben-Weiterbau hat der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel kritisiert, dass sich Minister Röttgen von einem Abteilungsleiter vertreten ließ. "Wir hätten erwartet, dass der Minister sich persönlich den Fragen des Niedersächsischen Parlaments stellt", sagte der Grünen-Politiker. "Die Folgen seiner Entscheidung sind in jeder Hinsicht unübersehbar und unverantwortlich. Die Bundesregierung hat keinen Plan für die weitere Bearbeitung des ungelösten Problems der Atommülllagerung und riskiert jetzt erneut einen gesellschaftlichen Großkonflikt."

Ohne parteiübergreifenden Konsens und ohne Einbeziehung aller beteiligten Gruppen sei dieser nicht zu lösen. Wenzel: "Der Zeitplan der Bundesregierung ist völlig unrealistisch und das Vorgehen von CDU und FDP im Bund und im Land werden die ohnehin schon tiefe gesellschaftliche Spaltung in der Atomfrage noch weiter verschärfen."

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