Pressemeldung Nr. 2156 vom

GRÜNE kritisieren Aktion "1000mal1000 Notebooks im Schulranzen" - "Laptops als Schlepptops" - Eltern zahlen für Wahlkampfaktion mit Risiken

Kritisch kommentieren die Landtagsgrünen die Aktion der Landesregierung "1000mal1000 ? Notebooks im Schulranzen". Die schulpolitische Sprecherin Brigitte Litfin sprach von einer "Wahlkampfaktion, die...

Kritisch kommentieren die Landtagsgrünen die Aktion der Landesregierung "1000mal1000 – Notebooks im Schulranzen". Die schulpolitische Sprecherin Brigitte Litfin sprach von einer "Wahlkampfaktion, die für den Ministerpräsidenten billig, aber für die Eltern teuer wird."
"1000 mal 1000" stände wohl dafür, dass versuchsweise 1000 Eltern je 1000 Euro für einen Schüler-Computer bezahlen sollten, rätselte die Grünen-Politikerin über den Namen der Aktion. Sie erinnerte daran, dass Ministerpräsident Gabriel noch vor einem Jahr angekündigt hatte, die Computer aus Mitteln der Lernmittelfreiheit zu finanzieren. "Wenn jetzt Mama und Papa bezahlen müssen, dann ist das deren vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Und die Landesregierung hat bei dieser Bescherung keinen Cent dazu bezahlt."
Auch bezüglich der Tauglichkeit für den Schüleralltag gäbe es Zweifel. Litfin: "Im Tornister wird der Laptop zum Schlepptop." Seit Jahren würden Mediziner und Orthopäden auf die Schäden durch zu schwere Schultaschen hinweisen.
Dazu kämen Risiken, wenn Schulkinder täglich mit derart teuren Geräten auf den Schulweg unterwegs sind. Allzu oft würden schon das Taschengeld und Handys gestohlen. Mit der wandernden Hightech-Ware würden die betroffenen Schüler zum Objekt der Begierde für Diebe.
Litfin: "Die Aktion der Landesregierung ist nicht durchdacht."
Rt/zm

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