Pressemeldung Nr. 97 vom

Dreiviertel der Strecke ohne Schallschutz:GRÜNE kritisieren Land und Bahn wegen JWP-Schienenausbau

Die Landtagsgrünen haben scharf kritisiert, dass mehr als dreiviertel der Schienenstrecke zur Anbindung des Jade Weser Port auf absehbare Zeit ohne Schallschutz und ohne Elektrifizierung bleiben und der Güterverkehr über alte und nicht ausreichend tragfähige Gleise rollen soll

Die Landtagsgrünen haben scharf kritisiert, dass mehr als dreiviertel der Schienenstrecke zur Anbindung des Jade Weser Port auf absehbare Zeit ohne Schallschutz und ohne Elektrifizierung bleiben und der Güterverkehr über alte und nicht ausreichend tragfähige Gleise rollen soll. Die vom Bund zugesagte Teilsumme von 200 Mio. € zum Bahnausbau zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg reiche nur auf den beiden kurzen eingleisigen Teilstücken für das zweite Gleis mit Schallschutz, sagte der verkehrspolitische Sprecher Enno Hagenah heute (Mittwoch) in Hannover nach einer Unterrichtung des Landtags-Verkehrsausschusses durch das Bundesverkehrsministerium.

Hagenah: "Für den Start des Hafens ist es zwar gut, dass jetzt zumindest das zweite Gleis kommt. Aber es ist das Versagen der Landesregierung, dass die meisten Anwohner an der Strecke, anders als von Land und Bund immer zugesagt, über nicht absehbare Zeit den stark anwachsenden Güterverkehrslärm auf der Schiene ertragen müssen. Besonders in den Ortschaften an der Stecke, allen voran Oldenburg, stößt das zu Recht auf Unverständnis."

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