Pressemeldung Nr. 61 vom

GRÜNE kritisieren schwarz-gelbe Konfusion beim Nichtraucherschutz

Es sei völlig inkonsequent, wenn Ministerpräsident Wulff ein Rauchverbot in Diskotheken befürworte, andererseits aber für Gaststätten, die von Eltern und ihren Kindern aufgesucht würden, beschilderte Ausnahmen zulassen wolle, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin Meta Janssen-Kucz.

Scharfe Kritik an der "schwarz-gelben Konfusion beim Nichtraucherschutz" kommt von den Landtagsgrünen. Es sei völlig inkonsequent, wenn Ministerpräsident Wulff ein Rauchverbot in Diskotheken befürworte, andererseits aber für Gaststätten, die von Eltern und ihren Kindern aufgesucht würden, beschilderte Ausnahmen zulassen wolle, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin Meta Janssen-Kucz am Mittwoch (heute) in Hannover.

"Wer Kinder- und Jugendschutz will, muss sich auch auf allen Ebenen konsequent dafür einsetzen, selbst wenn dann der eigene Haussegen schief hängt. Es ist an der Zeit, dass der Ministerpräsident seiner Gesundheitsministerin gegen die Tabak- und Raucherlobbypartei FDP eindeutig den Rücken stärkt", sagte die Grünen-Politikerin.

Janssen-Kucz kritisierte ferner die von der Landesregierung praktizierte Ausblendung des Raucherschutzes für die Servicekräfte in Gaststätten. Die Aussage "Rauchen kann tödlich sein" gelte nicht nur die Besucher, sondern auch für die Servicekräfte in Kneipen und Restaurants. Das hierzu nichts gesagt werde, sei "heuchlerisch und ignorant".

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