Niedersachsen bundesweites Schlusslicht:GRÜNE kritisieren unzureichenden Krankenhausunterricht für längerfristig erkrankte Kinder
Die unzureichende Versorgung mit Krankenhausunterricht für längerfristig erkrankte Kinder in Niedersachsen hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter kritisiert. „Damit wird der Schul- und Behandlungserfolg dieser Kinder erheblich gefährdet“.
Die unzureichende Versorgung mit Krankenhausunterricht für längerfristig erkrankte Kinder in Niedersachsen hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter kritisiert. "Damit wird der Schul- und Behandlungserfolg dieser Kinder erheblich gefährdet".
Die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Politikerin habe gezeigt, dass Niedersachsen beim Krankenhausunterricht bundesweit "trauriges Schlusslicht" sei. Seit 2006 werde diese Maßnahme kontinuierlich gekürzt, so dass lediglich 1,8 Lehrerwochenstunden pro erkranktem Kind zur Verfügung stehen. Im Vergleich dazu kämen Länder wie Nordrhein-Westfalen und Berlin auf mehr als vier Lehrerwochenstunden.
"Krankenhausunterricht findet in Niedersachsen nur nach Kassenlage und nicht nach den Bedürfnissen der Kinder statt", kritisierte Korter. Betroffen seien insbesondere Kinder, die sich längerfristig in kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen aufhalten müssten. "Die Wiedereingliederung dieser Kinder wird durch den unzureichenden Unterricht deutlich gefährdet".