Pressemeldung Nr. 1655 vom

GRÜNE kritisieren zögerliche Stilllegungsbemühungen gegen GS Agri - Produktion und Auslieferung hätten sofort gestoppt werden müssen

Die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms hat die zögerlichen Stilllegungsbemühungen des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums im Fall des Futtermittelherstellers GS Agri kriti...

Die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms hat die zögerlichen Stilllegungsbemühungen des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums im Fall des Futtermittelherstellers GS Agri kritisiert. "Es ist ein Skandal im Skandal, dass die Firma, die das Nitrofen mit ihren Produkten über das Land verteilt hat, ungehindert weiter wirtschaften konnte, während Ökoverbände und Ökobauern ihre Betriebe schon gesperrt hatten", sagte Harms am Freitag in Hannover. Dafür seien auch keine auf Juristereien gestützten Ausreden zu akzeptieren. "Herr Bartels verfügt in der Cloppenburger Agrarindustrie über ausgezeichnete Kontakte. Ein klares Wort von ihm hätte ausreichen müssen, um GS Agri zum sofortigen freiwilligen Stopp von Produktion und Auslieferung zu bringen."
Der Minister sei der GS Agri mit Samthandschuhen begegnet. Bartels habe versucht, aus dem Skandal des Futtermittelherstellers einen Skandal der Ökolandwirtschaft zu machen.
Harms forderte eine umgehende Kurskorrektur. "Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie den Ökolandbau weiter vorantreibt und Öko-Betriebe unterstützt, die durch den
Nitrofen-Skandal schuldlos in existenzielle Schwierigkeiten geraten.


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