Pressemeldung Nr. 54 vom

Grüne: Landtagspetitionen zu Förderschulen werden in Schulgesetzberatung einbezogen

„Wir halten die inklusive Schule grundsätzlich für den geeigneten Ort, um Kinder mit besonderen Unterstützungsbedarfen gut zu fördern und zugleich ihr Recht auf Teilhabe zu gewährleisten.“

Darum geht‘s

Heute hat der Niedersächsische Landtag über zahlreiche Petitionen beraten, mit denen der Erhalt der Förderschulen Sprache beziehungsweise der Erhalt aller Förderschulen gefordert wird. Die grüne Fraktion hat für die Petitionen zum Bereich Förderschwerpunkt sprachliche Weiterentwicklung beschlossen, die Petitionen als Material an die Landesregierung zu überweisen, damit das Kultusministerium sie in die Ausarbeitung des angekündigten neuen Schulgesetzes mit einbezieht.

Das sagen die Grünen

Ina Korter, schulpolitische Sprecherin

„Wir halten die inklusive Schule grundsätzlich für den geeigneten Ort, um Kinder mit besonderen Unterstützungsbedarfen gut zu fördern und zugleich ihr Recht auf Teilhabe zu gewährleisten.“

„Wichtig ist, dass die Kultusministerin dafür sorgt, dass alle Kinder in der inklusiven Schule gut gefördert und unterstützt werden und dass die Weiterentwicklung der inklusiven Schule sorgsam mit Blick auf die regionale Situation geschieht. Wer alle Förderschulen parallel erhalten will, muss wissen, dass er damit zugleich riskiert, dass die inklusive Schule nicht gut genug ausgestattet wird.“

Heiner Scholing, Mitglied im Kultusausschuss

„Die frühere schwarz-gelbe Landesregierung hatte die schrittweise Auflösung der Primarstufe der Förderschule Lernen ab 1. August 2013 im Schulgesetz verankert. Danach werden aufsteigend von Klasse 1 seit diesem Schuljahr keine Schülerinnen und Schüller mehr aufgenommen. Dahinter sollten und werden wir nicht zurückfallen.“

Zum Hintergrund

Die Landesregierung erarbeitet zur Zeit ein neues Schulgesetz, in dem auch die Weiterentwicklung der inklusiven Schule geregelt werden soll.

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