Statement:Grüne: Medizinische Hilfe gezielter steuern, Rettungsdienste entlasten
Die Rettungsdienste in Niedersachsen leisten jeden Tag hervorragende Arbeit. Gleichzeitig werden Personal und Kapazitäten knapper. Deshalb sorgen wir dafür, dass Rettungskräfte dort zum Einsatz kommen, wo sie wirklich gebraucht werden.
Das Kabinett hat einen Gesetzentwurf zur Reform des Rettungsdienstgesetzes in den Landtag eingebracht. Darin geht es unter anderem darum, Rettungsleitstellen und ärztlichen Bereitschaftsdienst besser miteinander zu vernetzen. Dazu sagt Nadja Weippert, Sprecherin für Rettungsdienst und Kommunalpolitik der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag:
Die Rettungsdienste in Niedersachsen leisten jeden Tag hervorragende Arbeit. Gleichzeitig werden Personal und Kapazitäten knapper. Deshalb sorgen wir dafür, dass Rettungskräfte dort zum Einsatz kommen, wo sie wirklich gebraucht werden. Notfälle haben dabei selbstverständlich Vorrang, denn: Wer dringend Hilfe braucht, muss sich darauf verlassen können, dass der Rettungsdienst schnell vor Ort ist.
Wer aber keinen Rettungswagen braucht, sondern beim ärztlichen Bereitschaftsdienst besser aufgehoben ist, soll künftig direkt dorthin vermittelt werden können – und umgekehrt. Dafür werden Rettungsleitstellen und Bereitschaftsdienst künftig digital miteinander vernetzt. So entlasten wir die Einsatzkräfte und sorgen dafür, dass die richtige medizinische Hilfe schneller bei den Patient*innen ankommt.