Statement:Grüne: Mehr Freiheiten, aber auch mehr Verantwortung für Niedersachsens Hochschulen
Mit der Novelle des Hochschulgesetzes stellen SPD und Grüne die Hochschulen in Niedersachsen zukunftsfest auf. Wir stärken die Autonomie der Hochschulen, etwa bei Berufungen, beim Hochschulbau und bei der Gestaltung von Studiengängen.
Das Landeskabinett hat den Gesetzentwurf zur strategischen Weiterentwicklung der Hochschulen in Niedersachsen beschlossen und bringt ihn in den Landtag ein. Es handelt sich um die umfassendste Reform des Niedersächsischen Hochschulgesetzes seit Jahren. Dazu sagt Pippa Schneider, Sprecherin für Hochschulen und Wissenschaft der Grünen-Landtagsfraktion:
Mit der Novelle des Hochschulgesetzes stellen SPD und Grüne die Hochschulen in Niedersachsen zukunftsfest auf. Wir stärken die Autonomie der Hochschulen, etwa bei Berufungen, beim Hochschulbau und bei der Gestaltung von Studiengängen. Denn mit der Weichenstellung für starke Hochschulen geht einher, ihnen mehr Freiräume zu geben.
Mehr Autonomie bedeutet aber auch mehr Verantwortung. Deshalb stärken wir die Antidiskriminierungsarbeit und die Gleichstellung und geben den klaren Auftrag mit: Hochschulen in Niedersachsen müssen Orte sein, an denen alle Menschen sicher studieren, lehren und forschen können.
Wir geben außerdem den Stimmen der Studierenden mehr Gewicht und verankern ihre Vertretungen erstmals als eigenständiges Gremium im Gesetz. Das stärkt die Beteiligung der Studierenden bei wichtigen Fragen von Lehre und Studium.
Auch für gute Arbeit an den Hochschulen setzen wir wichtige Impulse. Mit einem Kodex für gute Arbeit und mit neuen Personalkategorien nach Vorschlägen des Wissenschaftsrates eröffnen wir verlässlichere Karrierewege und klare Entfristungsperspektiven.
Und schließlich verbessern wir die Vereinbarkeit von Studium und Careverantwortung, indem wir Möglichkeiten für ein Teilzeitstudium deutlich ausbauen.