Statement:Grüne: Neuer Religionsunterricht öffnet Diskussionsräume und stärkt christliche Inhalte

Das neue Curriculum steht am Ende eines sehr wertschätzenden und konstruktiven Prozesses mit allen Beteiligten, dem Kultusministerium, der Evangelischen wie der Katholischen Kirche und der wissenschaftlichen Begleitung durch die Universität Osnabrück.

Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat gemeinsam mit den Kirchen das Kerncurriculum des neuen Unterrichtsfaches christliche Religion vorgestellt. Vom kommenden Schuljahr an werden damit die bislang getrennt unterrichteten Fächer evangelische bzw. katholische Religion abgelöst und durch einen gemeinsamen christlichen Religionsunterricht ersetzt. Dazu sagt Pascal Mennen, Sprecher für Schulpolitik und Religionsgemeinschaften der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag:

Das neue Curriculum steht am Ende eines sehr wertschätzenden und konstruktiven Prozesses mit allen Beteiligten, dem Kultusministerium, der Evangelischen wie der Katholischen Kirche und der wissenschaftlichen Begleitung durch die Universität Osnabrück. Das ist ein großer Erfolg für die ökumenische Bildung.

Das Unterrichtsfach verbindet kompetenzorientierte Pädagogik mit moderner Religionsdidaktik. Beides ermöglicht, interreligiöse und gesellschaftliche Perspektiven einzunehmen und wichtigen Diskussionsräum zu öffnen. Entscheidende Inhalte der christlichen Glaubenslehre werden gestärkt, auch indem sie in einen zeitgemäßen Kontext eingebunden werden. Wir gehen damit in Niedersachsen dank Kultusministerin Hamburg einen in dieser Form bundesweit einmaligen Weg. Er führt zu einem modernen, zeitgemäßen christlichen Religionsunterricht.

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