Überdurchschnittlicher Beschäftigungsrückgang alarmierend:GRÜNE: Niedersachsens Arbeitsmarkt findet keinen Anschluss an Konjunkturbelebung
Als Konsequenz fehlender wirtschaftspolitischer Erfolge der niedersächsischen Landesregierung haben die Landtagsgrünen den heute vorgelegten Arbeitsmarktbericht bewertet. Besonders alarmierend sei der überdurchschnittliche Rückgang der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, sagte Enno Hagenah.
Als Konsequenz fehlender wirtschaftspolitischer Erfolge der niedersächsischen Landesregierung haben die Landtagsgrünen den heute vorgelegten Arbeitsmarktbericht bewertet. Besonders alarmierend sei der überdurchschnittliche Rückgang der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, der im Vergleich zum Bundesschnitt mehr als doppelt so stark sei, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher Enno Hagenah heute (Dienstag) in Hannover. Insbesondere der Bereich Erziehung und Unterricht, das verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe hätten in Niedersachsen einen hohen Arbeitsplatzabbau zu verzeichnen.
"Der dauerhafte Verlust von über 11.000 Arbeitsplätzen allein im vergangenen Jahr ist ein nicht zu verkraftender Aderlass. Offenbar geht die Konjunkturbelebung, die andere Bundesländer derzeit verzeichnen, an Niedersachsen wegen der ideenlosen Strukturpolitik der Landesregierung spurlos vorüber."
Der Grünen-Politiker warf der CDU/FDP-Regierung "Konzeptionslosigkeit in der Innovationsförderung und Verantwortungslosigkeit in der Beschäftigungsförderung für Jugendliche" vor und wies dabei besonders auf die wiederholten Kürzungen im Landeshaushalt hin.
Hagenah: "Die fehlende Dynamik in der Wirtschaft Niedersachsens wird in bedrückender Form dadurch dokumentiert, dass sich inzwischen tausende Jugendliche nach dem Abschluss ihrer Ausbildung arbeitslos melden müssen. "