Pressemeldung Nr. 109 vom

GRÜNE: Panne beim Mathe-Zentralabi darf Schülerinnen und Schülern keine Nachteile bringen

Die Panne beim ersten Mathematik-Zentralabitur in Niedersachsen dürfe nicht zu Nachteilen für die betroffenen Schülerinnen und Schüler führen, forderte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter in Hannover.

Die Panne beim ersten Mathematik-Zentralabitur in Niedersachsen dürfe nicht zu Nachteilen für die betroffenen Schülerinnen und Schüler führen, forderte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Ina Korter heute (Dienstag) in Hannover.

Zwar habe das Kultusministerium nach eigenen Angaben die Schulen noch am Sonnabendvormittag per Rundmail über den Fehler informiert, jetzt müsse aber umgehend ermittelt werden, welche Schulen die Aufgabenstellung vor der Prüfung nicht mehr korrigieren konnten. "Den betroffenen Schülerinnen und Schülern muss die Möglichkeit eingeräumt werden, die Klausur zu wiederholen", sagte die Grünen-Politikerin.

Es reiche nicht die eine spezielle Aufgabe aus der Bewertung zu nehmen, denn es sei denkbar, dass Schülerinnen und Schüler sich bei der Lösung der fraglichen Aufgabe verzettelt hätten oder insgesamt in Unruhe oder Panik geraten seien, was sich auf die gesamte Klausurleistung ausgewirkt haben könne.

Korter forderte das Ministerium auf, "über diesen peinlichen Fehler hinaus, zu prüfen, ob die Aufgabenstellung im Mathematik-Zentralabitur insgesamt angemessen war." Von Mathematiklehrerinnen und –lehrern habe es mehrfach Kritik an der Aufgabenstellung gegeben.

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