GRÜNE präsentieren Mannschaftsaufstellung der schwarz-gelben Landesregierung vor der Fußball-WM 2006 in Deutschland:
Im Zusammenhang mit der Aktuellen Stunde der FDP in der heutigen (Mittwoch) Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtages hat der Grünen-Abgeordnete Enno Hagenah in seiner Rede die Mannschaftsaufstellung der Landesregierung präsentiert.
Im Zusammenhang mit der Aktuellen Stunde der FDP in der heutigen (Mittwoch) Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtages hat der Grünen-Abgeordnete Enno Hagenah in seiner Rede die Mannschaftsaufstellung der Landesregierung präsentiert.
| Wir zitieren: "Fußball sollte ja eigentlich die schönste Nebensache der Welt sein. Es war allerdings zu befürchten, dass die FDP – in der Aktuellen Stunde des Landtages - auch die Fußball-WM zum Anlass nimmt, um sich zunächst wieder einmal selbst als die größte Hauptsache der Welt abzufeiern. |
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Jetzt fehlt nur noch, dass das ruhmreiche niedersächsische Kabinett beim nächsten Plenum in schwarz-gelben Trikots und Turnhose vor der Regierungsbank aufläuft.
Nach der Hymne und dem Wimpeltausch geht es gleich in die taktische Standardaufstellung.Wulff dribbelt als hängende Spitze unablässig durch den gegnerischen Strafraum und der Rest versammelt sich zur Verteidigung auf der Torlinie.
Dazu gehören:
- der notorische Rechtsaußen Schünemann. Der ist zwar schon zweimal vom Verfassungsgericht vom Platz gestellt worden – spielt aber trotzdem einfach weiter,
- als gefühlter Linksaußen Stratmann, im Training durchaus engagiert, im Spiel aber eher farblos, kopfballschwach und ohne Mannschaftsbindung,
- im breiten Mittelfeld Ehlen, immer einen Schritt zu spät,
- Heister-Neumann mit einer beachtlichen Eigentorbilanz,
- frisch von der Reservebank Ross-Luttmann, bislang ohne Ballkontakt und trotzdem verdächtig abseitsgefährdet
- der völlig übermotiviert spielende Busemann, auf dem Platz nicht so erfolgreich, aber nach dem Spiel immer der erste am Mikrofon
- und natürlich Möllring; vor dem Spiel sitzt er noch im Kassenhäuschen und erhöht die Preise, und dann schraubt er sich die angeschliffenen Stollen unter. Gefällt sich vor allem selbst mit seiner regelwidrigen Spielweise
- last but not least: die labilen Doppel-Liberos Hirche und Sander, zwei Schwalbenkönige, denen ihr Teamchef sogar noch in der Halbzeitpause die Spielregeln erklären muss.
Das Vereinsmotto haben sie offensichtlich von Andy Möller übernommen. Der hat ja mal gesagt: "Vom Feeling her habe ich ein gutes Gefühl."
Für eine ordentliche WM-Austragung wird das reichen, für die politischen Herausforderungen im Land ist das zu wenig."
