Pressemeldung Nr. 90 vom

GRÜNE: Scharfe Maßnahmen gegen BSE kommen spät - Landwirtschaftsminister zum Jagen getragen

Die Landtagsgrünen kritisieren, dass der niedersächsische Landwirtschaftsminister Bartels erst sehr spät mit scharfen Maßnahmen gegen die BSE-Seuche auf den Plan tritt. ?Zum Schnelltest bei allen Schl...

Die Landtagsgrünen kritisieren, dass der niedersächsische Landwirtschaftsminister Bartels erst sehr spät mit scharfen Maßnahmen gegen die BSE-Seuche auf den Plan tritt. „Zum Schnelltest bei allen Schlachtrindern ab 3 Jahren, einem umfassenden Verbot der Tiermehl-verfütterung und gezielten Importverboten gibt es keine Alternative, solange diese Seuche nicht getilgt ist," sagte der agrarpolitische Sprecher Hans-Jürgen Klein in Hannover.
"Wir hätten uns diese Wandlung des Landwirtschaftsministers vom Saulus zum Paulus schon eher gewünscht.“
Der Grünen-Politiker verweist darauf, dass Bartels erst durch den Druck der Öffentlichkeit und seiner Amtskollegen "zum Jagen getragen wurde".
Klein erwartet nun im Interesse des bestmöglichen Verbraucherschutzes, dass die erforderli-chen Untersuchungskapazitäten für die BSE-Tests so schnell wie möglich geschaffen wer-den. Die Kosten dafür müsse die EU übernehmen, die für die heutige zugespitzte Situation verantwortlich ist.
Klein: „Die Aufhebung des britischen Exportverbots war ein Fehler und die mangelhafte Um-setzung der Kennzeichungsvereinbarungen verantwortungslos.

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