GRÜNE schlagen gemeinsamen Antrag mit der FDP für sechsjährige Grundschule vor - Korter begrüßt Umdenken der FDP-Bundestagsfraktion nach IGLU
Die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Ina Korter, hat es begrüßt, dass sich die Bildungsexpertin der Bundes-FDP, die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses Ulrike Flach,...
Die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Ina Korter, hat es begrüßt, dass sich die Bildungsexpertin der Bundes-FDP, die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses Ulrike Flach, als Konsequenz aus der IGLU-Studie für die sechsjährige Grundschule ausgesprochen hat.
"Ich hoffe, dass sich jetzt auch die FDP in Niedersachsen als lernfähig erweist", äußerte die Grüne. In einem Brief an die FDP-Landtagsfraktion hat Ina Korter deshalb vorgeschlagen, sich jetzt gemeinsam mit einem Änderungsantrag zur Schulgesetznovelle für die Einführung der sechsjährigen Grundschule in Niedersachsen einzusetzen. Dies könne ein behutsamer erster Schritt zu einer längeren gemeinsamen Schulzeit sein, wie sie in fast allen europäischen Ländern inzwischen Standard ist, sagte Korter.
"Die IGLU-Studie hat gezeigt, dass die Schüler und Schülerinnen im gemeinsamen Unterricht der Grundschule am besten gefördert werden können. Das muss jetzt auch Konsequenzen für die Sekundarstufe haben", forderte Korter. Scharf kritisierte die Grüne den Kultusminister Busemann. "Wer zu IGLU nur immer wieder erklärt, diese Studie gebe für Niedersachsen nichts her, beweist nur, dass er die Realität nicht zur Kenntnis nehmen will. Mit dieser Position begibt sich die CDU immer weiter ins schulpolitische Abseits", so Korter. Sie forderte, vor der Verabschiedung der Schulgesetznovelle eine öffentliche Anhörung mit IGLU-WissenschaftlerInnen durchzuführen.