GRÜNE: Schlechtes Projektmanagement der Regierungsladies für Girls` Day - Teilnahme interessierter Schülerinnen blockiert
Kritik haben die Landtagsgrünen an der unprofessionellen Vorbereitung der Landesregierung für den ersten Girls` Day in Niedersachsen geübt....
Kritik haben die Landtagsgrünen an der unprofessionellen Vorbereitung der Landesregierung für den ersten Girls` Day in Niedersachsen geübt. Das bundesweit für nächsten Donnerstag (26.04.) geplante Projekt sei von den drei Ministerinnen Trauernicht, Knorre und Jürgens-Pieper in Hannover zu spät und unkoordiniert vorgestellt worden, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Brigitte Pothmer am Freitag (heute) in Hannover. Wenn der Freistellungserlass für an der Teilnahme interessierte Schülerinnen und auch der dafür notwendige Antrag erst sechs Tage vor der Aktion bekannt gemacht würden, sei es nicht verwunderlich, wenn die niedersächsischen Schulen nichts davon wüssten.
"Das könnte eine Blamage werden. Die drei Regierungsladies haben den niedersächsischen Girls damit keinen Gefallen getan", sagte Pothmer.
Das von den USA übernommene und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Initiative D 21 und dem DGB für Deutschland initiierte Projekt soll bei Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren das Interesse an Berufen jenseits der klassischen Frauenberufe wecken.
Angesichts der unzulänglichen Planung sei nun vielen Interessierten die Mitwirkung verwehrt. "So kann eine gute Idee kaputtgemacht werden", sagte die Grünen-Politikerin. Die drei Ministerinnen hätten schlechtes Projektmanagement betrieben.
Pothmer regte einen Praktikumseinsatz für die Kabinettsmitglieder in einem einschlägigen Unternehmen an, um mögliche Defizite im Bereich Kampagnenplanung zu beheben.
dk