Pressemeldung Nr. 92 vom

GRÜNE: Sozialministerin muss Ausbau von Pflegestützpunkten unterstützen

„Der Ausbau von Pflegestützpunkten in Niedersachsen, der für die Beratung und die Be-gleitung pflegender Angehöriger unverzichtbar ist, lässt erheblich zu wünschen übrig“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ursula Helmhold

"Der Ausbau von Pflegestützpunkten in Niedersachsen, der für die Beratung und die Begleitung pflegender Angehöriger unverzichtbar ist, lässt erheblich zu wünschen übrig", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ursula Helmhold heute (Freitag) in Hannover. Die bisherigen 14 Pflegestützpunkte seien entschieden zu wenig. Am Beispiel der gescheiterten Verhandlungen in der Region Hannover sei zu beobachten, dass die Pflegekassen den zügigen Aufbau vor Ort blockieren, weil ihnen unabhängige Pflegestützpunkte offenbar nicht genehm sind. "Ich fordere deshalb die Sozialministerin Özkan auf, mit den Pflegekassen und Kommunen in einen neuen Moderationsprozess einzusteigen, um den Aufbau der Pflegestützpunkte zu beschleunigen. Es kann nicht angehen, dass sich die Ministerin hier bequem zurücklehnt und sich für unzuständig erklärt", sagte die Grünen-Politikerin.

Zur Forderung des VdK nach Einführung einer zweijährigen Pflegezeit für Angehörige und einem Rückkehrrecht in den Beruf verwies Helmhold auf ein Stufenmodell der Grünen, das in einem ersten Schritt eine dreimonatige Pflegezeit zur Organisation der notwendigen Pflege von Angehörigen bei Zahlung einer Lohnersatzleistung von 50 Prozent des Nettogehaltes vorsieht.

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