Pressemeldung Nr. 1365 vom

Gruene: SPD-Schulgesetz Absage an Chancengerechtigkeit

Scharfe Kritik am Entwurf der Regierungsfraktion für die Schulgesetznovelle kommt von den Landtagsgrünen. Die SPD ignoriere nicht nur die Ergebnisse der PISA-Studie, sondern würde geradezu das Gegente...

Scharfe Kritik am Entwurf der Regierungsfraktion für die Schulgesetznovelle kommt von den Landtagsgrünen. Die SPD ignoriere nicht nur die Ergebnisse der PISA-Studie, sondern würde geradezu das Gegenteil propagieren, sagte die bildungspolitische Sprecherin Brigitte Litfin am Dienstag in Hannover. Die Einrichtung von Förderstufen schreibe die Rückkehr zur Sortierung nach der 4. Klasse fest. Litfin: "Damit wird der Abbau von Chancengerechtigkeit forciert. Die SPD-Abgeordneten degradieren sich selbst gegen jeden klugen Rat und allen Protest zu Erfüllungsgehilfen der konservativen Schulpolitik ihres Ministerpräsidenten."
Ihre Fraktion werde die parlamentarische Debatte mit einem eigenen Schulgesetzentwurf führen, der eine möglichst lange gemeinsame Schulzeit vorsieht, kündigte die Grünen-Politikerin an. Sie erneuerte die Forderung nach Anbindung der 5. und 6. Klasse an die Grundschulen.

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