Pressemeldung Nr. 61 vom

Verdienstausfall für Betreuer erstatten und Ferienfahrten für Kinder aus finanzschwachen Familien ermöglichen :GRÜNE unterstützen Forderungen der Jugendverbände

Die Landtagsgrünen fordern, dass die im Jahr 2003 von CDU und FDP gestrichenen Zahlungen für den Verdienstausfall von ehrenamtlichen Jugendbetreuern wieder aufgenommen werden.

Die Landtagsgrünen fordern, dass die im Jahr 2003 von CDU und FDP gestrichenen Zahlungen für den Verdienstausfall von ehrenamtlichen Jugendbetreuern wieder aufgenommen werden. Die Tatsache, dass immer weniger Freiwillige zur Verfügung stehen, weil für die Begleitung von Freizeit- und Ferienmaßnahmen unbezahlter Sonderurlaub genommen werden muss, sei "ein Alarmzeichen", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Miriam Staudte am Dienstag (heute) in Hannover. Die Grünen-Politikerin unterstützt damit die Forderungen der Jugendverbände, die sich durch die Kürzungen massiv in ihrer Arbeit eingeschränkt sehen.
Staudte erinnerte daran, dass die Jugendarbeit durch das Jugendförderungsgesetz ausdrücklich auf den Ausgleich von Benachteiligungen junger Menschen verpflichtet ist. "Ehrenamtliche Arbeit lebt nicht allein von Luft und Liebe", sagte die Grünen-Politikerin. "Wenn der gesetzliche Auftrag ernst genommen werden soll, dann müssen dafür auch die Mittel zur Verfügung stehen."
Die Grünen fordern auch die Rücknahme der Streichung der Mittel, mit denen Kindern aus finanzschwachen Familien die Teilnahme an Ferienfahrten ermöglicht werden soll.
Mit der vorgeschlagenen Erhöhung der Diäten für die Landtagsabgeordneten werde fast die doppelte Summe dessen, was für den Verdienstausfall der Jugendbetreuer benötigt werde (117.000 Euro) "verbraten", sagte Staudte und kritisierte die "falsche Schwerpunktsetzung".

Zurück zum Pressearchiv