Pressemeldung Nr. 303 vom

Grüne unterstützen Kritik an Katastrophenschutzplänen für AKW

Die Landtagsgrünen halten die Kritik der „Regionalkonferenz Grohnde-abschalten“ an den Katastrophenschutzplänen für Atomkraftwerke für berechtigt, so die stellv. Fraktionsvorsitzende Miriam Staudte:

Die Landtagsgrünen halten die Kritik der "Regionalkonferenz Grohnde-abschalten" an den Katastrophenschutzplänen für Atomkraftwerke für berechtigt, so die stellv. Fraktionsvorsitzende Miriam Staudte:

"Strahlung kennt keine Grenzen. Die Ausbreitung der Radioaktivität ist bei einem Atomunfall nicht genau vorhersehbar. Deshalb ist eine Katastrophenschutzplanung, die sich auf die unmittelbare Umgebung eines AKW beschränkt, zu kurz gegriffen und muss deutlich ausgedehnt werden. Das Land muss endlich Verantwortung für die Koordination bei der Überarbeitung der örtlichen Katastrophenschutzpläne übernehmen. Der Atomausstiegsbeschluss entbindet nicht von der Verpflichtung zur Gefahrenabwehr. Jeder Tag, an dem ein Atommeiler läuft, birgt Gefahren in sich."

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