Statement:Grüne: Urteil zur A39 ist herber Rückschlag für Natur- und Klimaschutz
Das Urteil ist eine herbe Enttäuschung und ein Rückschlag für die Belange des Natur- und Klimaschutzes. Für uns steht weiterhin fest: Die A39 ist und bleibt ein Autobahnprojekt von vorgestern.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute die Klage des BUND Niedersachsen gegen die Planfeststellung für den 7. Bauabschnitt der A39 zwischen Wolfsburg und Ehra-Lessien abgewiesen. Dazu sagt Stephan Christ, Sprecher für Verkehr der Grünen Landtagsfraktion Niedersachsen:
Das Urteil ist eine herbe Enttäuschung und ein Rückschlag für die Belange des Natur- und Klimaschutzes. Für uns steht weiterhin fest: Die A39 ist und bleibt ein Autobahnprojekt von vorgestern. Sie zerstört wertvolle Natur- und Kulturlandschaften, versiegelt riesige Flächen und bindet Milliarden, die dringend für die Sanierung bestehender Infrastruktur gebraucht werden.
Deshalb appellieren wir an den Bund, die Reißleine zu ziehen und die Planungen endgültig zu beenden. Noch besteht die Möglichkeit, Vernunft walten zu lassen und auf eine rationale Verkehrspolitik umzuschwenken, die Klima und Natur schützt, bestehende Straßen und Brücken erhält und den öffentlichen Verkehr stärkt. Unser Dank gilt dem BUND Niedersachsen, der seit Jahrzehnten mit großem Engagement für den Schutz unserer Lebensgrundlagen kämpft.