Statement:Grüne: Verlässliche Hilfe braucht verlässliche Strukturen

Psychosozialer Unterstützungsbedarf darf nicht davon abhängen, ob ein Ereignis formal als Katastrophe gilt oder ein schwerer Verkehrsunfall Beteiligte und Rettungskräfte aus der Bahn wirft. Richtig und wichtig ist es deshalb, die psychosoziale Notfallversorgung flächendeckend aufzustellen und ihre Arbeit dauerhaft abzusichern.

Die rot-grüne Landesregierung hat den Entwurf für ein Niedersächsisches Gesetz über die Psychosoziale Notfallversorgung in den Landtag eingebracht. Damit sollen die bestehenden Angebote für Betroffene und Einsatzkräfte flächendeckend ausgebaut und einheitliche Standards geschaffen und dauerhaft abgesichert werden. Dazu sagt Nadja Weippert, Sprecherin für Kommunalpolitik und Rettungsdienst:

Der Gesetzentwurf schafft etwas, das in belastenden Situationen entscheidend ist, nämlich verlässliche Hilfe, klare Strukturen und einheitliche Standards für Menschen, die diese Hilfe dringend benötigen. Psychosozialer Unterstützungsbedarf darf nicht davon abhängen, ob ein Ereignis formal als Katastrophe gilt oder ein schwerer Verkehrsunfall Beteiligte und Rettungskräfte aus der Bahn wirft. Richtig und wichtig ist es deshalb, die psychosoziale Notfallversorgung flächendeckend aufzustellen und ihre Arbeit dauerhaft abzusichern. Und wer diese anspruchsvolle Aufgabe ehrenamtlich übernimmt, verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch bessere Rahmenbedingungen. Deswegen gehören die vorgesehenen Freistellungsansprüche unbedingt dazu.

Zurück zum Pressearchiv