Statement:Grüne: VW-Vorstand muss Verantwortung übernehmen – mit Klarheit statt Spekulationen

Wir Grüne erwarten vom Vorstand, gemeinsam mit Betriebsrat und Gewerkschaften tragfähige Lösungen vorzulegen, statt immer neue Debatten über Standortschließungen zu befeuern. Die Mitbestimmung darf nicht infrage gestellt werden.

Medienberichten zufolge erwägt die VW-Konzernspitze einen deutlich verschärften Sparkurs. Die Rede ist davon, weltweit etwa einhunderttausend Stellen, die wegfallen könnten, außerdem werden Werksschließungen ins Spiel gebracht. Dazu sagt Anne Kura, Vorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen: 

Die Medienberichte über einen deutlich weitergehenden Stellenabbau und mögliche Werkschließungen bei Volkswagen sorgen für massive Verunsicherung. Zehntausende Beschäftigte, ihre Familien und ganze Regionen in Niedersachsen fordern völlig zu Recht Klarheit ein. Stattdessen mehren sich wieder Spekulationen. Das erschüttert das Vertrauen in die Konzernspitze, zu einem Zeitpunkt, da Führung, Transparenz und belastbare Perspektiven gefragt sind.

Die Konzernspitze muss ihrer Verantwortung gerecht werden. Sie trägt Verantwortung für die Beschäftigten, die Standorte und die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens. Werkschließungen zu erwägen, Spekulationen zu riskieren, ohne den Beschäftigten Orientierung zu geben, ist nicht der richtige Weg, Veränderungen zu erreichen. 

Wir Grüne erwarten vom Vorstand, gemeinsam mit Betriebsrat und Gewerkschaften tragfähige Lösungen vorzulegen, statt immer neue Debatten über Standortschließungen zu befeuern. Die Mitbestimmung darf nicht infrage gestellt werden.

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