GRÜNE: Wahlfreiheit zwischen weltlichem und religiösem Angebot muss auch bei Krippen gesichert werden
Die Landtagsgrünen haben im Zusammenhang mit dem Engagement der evangelisch-lutherischen Kirche zur Schaffung von Krippenplätzen die Wahrung der Wahlfreiheit zwischen einem religiösen und einem "weltlichen" Angebot gefordert.
"Die Krippen müssen für alle Kinder unabhängig von der religiösen Haltung der Eltern offen stehen", sagte die kinder- und familienpolitische Sprecherin Miriam Staudte am Donnerstag in Hannover.
Gerade Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund besuchen unterdurchschnittlich oft Kindertagesstätten. "Die Quote muss deutlich erhöht werden", forderte die Grünen-Politikerin. Dazu sei es nötig, mehr Personal mit Migrationshintergrund auszubilden. "Die Migrantenfamilien müssen wissen, dass ihre Kinder in der Betreuungseinrichtung gut aufgehoben sind", so Staudte.
Die Kita-Einrichtungen seien durch das Niedersächsische KiTa-Gesetz verpflichtet, die "religiöse Prägung der Familie" zu berücksichtigen.