Pressemeldung Nr. 62 vom

Wulff ignoriert Sicherheitsinteressen der Bevölkerung:GRÜNE weisen Kritik der Landesregierung an Konrad-Klagen zurück

Scharf kritisieren die niedersächsischen Grünen, dass die Vertreterin der Landesregierung vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg das Klagerecht der Kommunen im Umkreis von Schacht Konrad in Frage gestellt hat.

Scharf kritisieren die niedersächsischen Grünen, dass die Vertreterin der Landesregierung vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg das Klagerecht der Kommunen im Umkreis von Schacht Konrad in Frage gestellt hat. "Ministerpräsident Wulff demonstriert eine beispiellose Ignoranz gegenüber den Sicherheitsinteressen der ortsansässigen Bevölkerung und zukünftiger Generationen", sagten die Landesvorsitzende Susanne Leifheit und der Landtagsfraktionsvorsitzende Stefan Wenzel am Mittwoch (heute) in Hannover. "Die Städte und Gemeinden klagen nicht nur stellvertretend für viele Bürger. Sie verteidigen auch den gemeinsamen Besitzstand und die Zukunftsperspektiven derGemeinden." Ein Atommülllager sei ein tiefer Eingriff und eine Bedrohung der Gesundheit.

Die niedersächsischen Grünen lehnen eine Einlagerung von Atommüll in Schacht Konrad nach wie vor ab. "Kein Betreiber kann die Langzeitsicherheit dieses alten Bergwerks garantieren", sagten die Grünen-Politiker. Solange es kein bundesweites Auswahlverfahren für den bestmöglichen Ort zur Deponierung gäbe, sei jede Entscheidung eine Farce.
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