Statement:Grüne: Wer Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt, verdient Respekt statt Anfeindungen
Deniz Kurku hat das wichtige Amt des Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe mit großem persönlichem Engagement ausgefüllt und in den vergangenen Jahren viel für die Menschen mit Migrationsgeschichte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Niedersachsen erreicht.
Der Landesbeauftrage für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, hat seinen Rückzug aus dem Amt erklärt. Dieser Schritt ist die Folge falscher Behauptungen und massiver Drohungen nach dem sechsfachen Mord von Stade. Dazu sagt Detlev Schulz-Hendel, Vorsitzender der Grünen-Landtagsfraktion:
Deniz Kurku hat das wichtige Amt des Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe mit großem persönlichem Engagement ausgefüllt und in den vergangenen Jahren viel für die Menschen mit Migrationsgeschichte und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Niedersachsen erreicht. Für diese wertvolle Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz gebührt ihm großer Dank.
Für seine Entscheidung, sich aus dem Ehrenamt zurückzuziehen, habe ich volles Verständnis. Anfeindungen und Drohungen in einem Ausmaß, wie es Deniz Kurku zuletzt erleben musste, bleiben nicht ohne Folgen. Politiker*innen sind auch Menschen, sie haben Familien und ein privates Umfeld, das von solchen Angriffen ebenfalls betroffen ist. Wenn persönliche Anfeindungen und völlig aus der Luft gegriffene Behauptungen ein solches Maß erreichen, ist ein Schritt, wie ihn Deniz Kurku jetzt geht, nachvollziehbar. Niemand muss es hinnehmen, wenn politisches und persönliches Engagement von Hass und Hetze überlagert werden. Deniz Kurku verdient für seine geleistete Arbeit unseren Dank und für seine Entscheidung unseren Respekt.