Pressemeldung Nr. 1193 vom

GRÜNE: Wirtschaftspotenzial der niedersächsischen Umwelttechnik wird nicht ausgeschöpft

Einen Beleg für die Fehlentwicklung der niedersächsischen Wirtschaftsförderpolitik sehen die Landtagsgrünen in dem heute (Mittwoch) vorgestellten Umweltwirtschaftsbericht der Landesregierung. Die "ins...

Einen Beleg für die Fehlentwicklung der niedersächsischen Wirtschaftsförderpolitik sehen die Landtagsgrünen in dem heute (Mittwoch) vorgestellten Umweltwirtschaftsbericht der Landesregierung. Die "insgesamt magere Bilanz" werde durch Erfolgsmeldungen zum Gewässerschutz und zur Abfallwirtschaft schön gerechnet, kritisierte die umweltpolitische Sprecherin Dorothea Steiner.
Der Bericht belege die falsche Förderpolitik der letzten Jahre, in denen die Fördermittel des Landes zum größten Teil den immer gleichen Großunternehmen zugeflossen seien, während innovative kleine und mittlere Unternehmen vernachlässigt wurden. Die Grünen-Politikerin äußerte erhebliche Zweifel daran, dass die Unterstützung von mittelständischen Betrieben bei der Teilnahme an Messen im Ausland ausreiche, um die Exportchancen zu erhöhen. Frau Knorre entdecke jetzt offenbar das Einmaleins der Wirtschaftsförderpolitik neu.
"Das Umweltinnovationspotenzial von Mittelstand und Handwerk wird noch immer nicht wirksam gefördert." So werde der Aufbau von Kompetenzzentren, wie etwa der eines Zentrums für Brennstoffzellentechnologie, immer noch von der Landesregierung behindert.

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