Pressemeldung Nr. 412 vom

Soll die Rückholung von Atommüll auf kaltem Wege verhindert werden?:GRÜNE wollen Unterrichtung im Umweltausschuss über Verzögerung bei der Asse-Faktenerhebung

Bei den anstehenden Räumungsarbeiten muss die Sicherheit an erster Stelle stehen“, so Stefan Wenzel. Allerdings dürfe die Rückholung nicht durch „konstruierte Begründungen für weitere Auflagen sabotiert oder verhindert“ werden.

Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel hat von der Landessregierung eine umgehende Unterrichtung des Umweltausschusses über die rechtlichen und technischen Probleme bei der Faktenerhebung über das Asse-Inventar gefordert. Fast zwei Jahre nach dem Grundsatzbeschluss zur Rückholung des Atommülls aus dem maroden Bergwerk werfe die erneute Verschiebung der Bohrarbeiten "ernste Fragen" auf, sagte der Grünen-Politiker am (Montag) heute in Hannover. "Bei den anstehenden Räumungsarbeiten muss die Sicherheit an erster Stelle stehen", sagte Wenzel. Allerdings dürfe die Rückholung nicht durch "konstruierte Begründungen für weitere Auflagen sabotiert oder verhindert" werden.

Wenzel hält es für dringlich, jetzt im zuständigen Landtagsausschuss eine Zwischenbilanz zu ziehen und Wege zur Beschleunigung der Faktenerhebung zu erörtern.

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