Pressemeldung Nr. 356 vom

Diskrepanzen zwischen Analyse und Schlussfolgerungen:GRÜNE zu Tiggemanns Gorleben-Studie: Legende des wissenschaftlichen Auswahlverfahrens widerlegt

Die Landtagsgrünen sehen nach der heute vorgestellten Greenpeace-Analyse zur Gorleben-Studie des Historikers Tiggemann den Verdacht bestärkt, dass Minister Sander als Auftraggeber maßgeblichen Einfluss auf das Ergebnis der Studie ausgeübt hat.

Die Landtagsgrünen sehen nach der heute (Mittwoch) vorgestellten Greenpeace-Analyse zur Gorleben-Studie des Historikers Tiggemann den Verdacht bestärkt, dass Minister Sander als Auftraggeber maßgeblichen Einfluss auf das Ergebnis der Studie ausgeübt hat. Insbesondere im Schlusskapitel hätten offenbar Dritte die Feder geführt, sagte der Fraktionsvorsitzende Stefan Wenzel.

Es gebe "bemerkenswerte Diskrepanzen" zwischen den im Hauptteil der Studie angeführten Fakten und Dokumenten zu den politischen und industriepolitischen Gründen für die Auswahl Gorlebens und dem Schlussteil der Studie, in dem die geologische Eignung festgestellt wird. "Analyse und Schlussfolgerungen stehen im Widerspruch zueinander", sagte der Grünen-Politiker. Die Studie mache deutlich, dass die Entscheidung politisch motiviert war.

Wenzel: "Die Legende des wissenschaftlich korrekten Auswahlverfahrens landet mit der vorliegenden Arbeit von Greenpeace im Mülleimer der Geschichte."

Zurück zum Pressearchiv