GRÜNE zum Bahntreffen: „Gipfel des Nichts“ mit hohen Nebenkosten
Die Landtagsgrünen haben die Ergebnisse der Zusammenkunft zur Bahnpolitik in Hannover als „Gipfel des Nichts“ bezeichnet. „Das war der hilflose Versuch von Landesregierung und Deutscher Bahn, die Y-Trasse zu retten“, sagte der verkehrspolitische Sprecher Enno Hagenah.
Die Landtagsgrünen haben die Ergebnisse der heutigen (Montag) Zusammenkunft zur Bahnpolitik in Hannover als "Gipfel des Nichts" bezeichnet. "Das war der hilflose Versuch von Landesregierung und Deutscher Bahn, die Y-Trasse zu retten", sagte der verkehrspolitische Sprecher Enno Hagenah. Die heute unterzeichnete Planungskostenvereinbarung zwischen Niedersachsen und der DB sei "vergeudetes Steuergeld". "Die im Vergleich zum Ypsilon viel günstigeren Ausbauten der sogenannten Amerikalinie und der Strecke von Rotenburg nach Verden bringen mehr bundesweiten Nutzen."
Der Versuch, sich durch einen zusätzlichen Haltepunkt in Walsrode die Zustimmung der dortigen Bevölkerung zum Ypsilon "zu erkaufen", bleibe ein "Werbegag", weil die so massiv beworbene Fahrtzeiteinsparung dadurch verloren ginge, sagte der Grünen-Politiker.
Bezeichnend sei auch die die beharrliche Weigerung von DB-Chef Grube, konkrete Aussagen zum Startzeitpunkt des Planfeststellungsverfahrens oder zu den Gesamtkosten der Y-Trasse zu treffen.
Hagenah: "Wenn Minister Bode das Mega-Hub in Lehrte als 'entscheidendes Mosaikstück' für die Attraktivität der niedersächsischen Häfen in Europa bezeichnet, sollte er daran denken, dass das für die Y-Trasse hinausgeworfene Geld hier deutlich besser angelegt wäre."