Großer Imageschaden durch beispiellose Pannenserie:GRÜNE zum Braunschweiger Museumsstreit: Sofortige Stellenbesetzung gefordert
„Der Imageschaden für die Braunschweiger Museen könnte kaum größer sein: Drei verpatzte Kandidaten für die Museumsleitung, zwei in den Sand gesetzte Museumskonzepte und zwei unbesetzte Direktorenstellen“, so Gabriele Heinen-Kljajic.
Die Landtagsgrünen haben ein sofortiges Ende des Braunschweiger Museumsstreits und eine zügige Besetzung der vakanten Stellen gefordert. Der Museumsstandort Braunschweig drohe im Machtkampf zwischen dem Niedersächsischen Kulturminister Stratmann und dem Braunschweiger Oberbürgermeister Hoffmann "zerrieben" zu werden, sagte die kulturpolitische Sprecherin Gabriele Heinen-Kljajic heute (Donnerstag) in Hannover: "Inhaltliche oder konzeptionelle Argumente spielen im Geplänkel der beiden Hauptdarsteller schon lange keine Rolle mehr."
Nach Ansicht der Grünen-Politikerin habe Minister Stratmann eine beispiellose Pannenserie hingelegt, während es Oberbürgermeister Hoffmann wie gewohnt nur um die Verteidigung seiner Machtansprüche ginge.
"Der Imageschaden für die Braunschweiger Museen könnte kaum größer sein: Drei verpatzte Kandidaten für die Museumsleitung, zwei in den Sand gesetzte Museumskonzepte und zwei unbesetzte Direktorenstellen. Besonders für das Landesmuseum wird es schwer werden einen geeigneten Kandidaten zu finden, weil niemand Lust hat, sich verheizen zu lassen", bilanzierte Heinen-Kljajic die mittlerweile 15 Monate andauernde Hängepartie.