Pressemeldung Nr. 150 vom

Weiterhin hoher Aufklärungsbedarf nach Ausschuss-Sondersitzung :GRÜNE zum Forschungsskandal Uni-Göttingen: Einschaltung des Landesrechnungshofes gefordert

Nachdem die Überprüfung der Vorwürfe im Göttinger Forschungsskandal vermutlich noch bis zum Ende des Jahres andauern wird, haben die Landtagsgrünen die Einschaltung des Landesrechnungshofs (LRH) gefordert.

 

Nachdem die Überprüfung der Vorwürfe im Göttinger Forschungsskandal vermutlich noch bis zum Ende des Jahres andauern wird, haben die Landtagsgrünen die Einschaltung des Landesrechnungshofs (LRH) gefordert. "Die von uns beantragte Unterrichtung durch das Ministerium und den Uni-Präsidenten hat gezeigt, dass eine umfassende Aufklärung der Vorfälle noch längst nicht abgeschlossen ist", sagte die hochschulpolitische Sprecherin Gabriele Heinen-Kljajic heute (Mittwoch) nach der Sondersitzung des Wissenschaftsausschusses. Damit die Reputation der Uni Göttingen keinen Schaden nehme, müssten alle bisher vorgetragenen Verdachtsmomente lückenlos geklärt werden.

Heinen-Kljajic: "Die Anschuldigungen sind so gravierend, dass eine hochschulinterne Überprüfung nicht ausreicht. Nur eine unabhängige externe Überprüfung durch den Landesrechnungshof kann weitere Verdachtsmomente ausräumen und damit einen langfristigen Imageschaden der Universität verhindern. Die rückwirkende Prüfung ist bisher ausschließlich durch die Innenrevision vorgesehen." Ein entsprechender Bericht des LRH müsse dem Ausschuss nach Abschluss vorgelegt werden.

Heinen-Kljajic: "Die Vorfälle sind auch Ausdruck der Unterfinanzierung der Hochschulen: Der Drittmittelanteil der Universität Göttingen beträgt 13,5 Prozent das sind disponible Mittel die immer wieder im harten Wettbewerb mit anderen Hochschulen erkämpft werden müssen."

 

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