GRÜNE zum neuen Schulgesetz: Teuer - aber Qualitätsverbesserung fraglich
Nach der Vorlage der Berechnungen über die Auswirkungen des neuen Schulgesetzes auf den Landeshaushalt sehen sich die Landtagsgrünen in ihrer Kritik an der CDU/FDP-Schulpolitik bestätigt: "Das Gesetz...
Nach der Vorlage der Berechnungen über die Auswirkungen des neuen Schulgesetzes auf den Landeshaushalt sehen sich die Landtagsgrünen in ihrer Kritik an der CDU/FDP-Schulpolitik bestätigt: "Das Gesetz kommt das Land teuer zu stehen. Ob damit allerdings auch Qualitätsverbesserungen erzielt werden, ist mehr als fraglich" sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter am Donnerstag in Hannover.
Die Grünen-Politikerin rechnete vor, dass durch die Aufteilung der Schüler nach der vierten Klasse in Haupt- und Realschulschulen sowie Gymnasien mindestens 200 bis 250 Klassen und 530 Lehrerstellen benötigt würden. Durch das Abitur in Klasse 12 würden zudem über acht Jahre jährlich ca. 125 Lehrerstellen mehr benötigt.
Die Kosten für die kommunalen Schulträger könnten vom Ministerium nicht vorausgesagt werden.
Korters Fazit: "Anstatt Lehrkräfte für die Förderung der Schüler und für Qualitätsverbesserungen einzusetzen, werden sie für einen ideologisch motivierten Umbau der Schulstruktur verbraucht."