Pressemeldung Nr. 359 vom

Schulen arbeiten besser als das Ministerium – Lernbedingungen müssen verbessert werden:GRÜNE zur Grundschulstudie:

Nach Ansicht der schulpolitischen Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter zeigen die Ergebnisse des vom Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) vorgestellten Grundschulländervergleichs eine „große Leistungsbreite“ am Ende der Grundschulzeit.

Nach Ansicht der schulpolitischen Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter zeigen die Ergebnisse des vom Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) vorgestellten Grundschulländervergleichs eine „große Leistungsbreite“ am Ende der Grundschulzeit. „Wenn durchschnittlich 89 Prozent der Schülerinnen und Schüler die Mindeststandards und 68 Prozent die Regelstandards erfüllen, zeigt das, dass es den Grundschulen weitgehend gelingt, auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen einzugehen“, sagte die Grünen-Politikerin heute (Freitag) in Hannover. „Die Schulen arbeiten jedenfalls besser als das Kultusministerium.“ Es sei allerdings alarmierend, dass 11 Prozent der Grundschulkinder die Mindeststandards nicht erreichen.

Großer Nachholbedarf bestehe in der Schaffung von besseren Lernbedingungen für die individuelle Förderung, damit der noch immer viel zu starke Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und erreichten Kompetenzen endlich verringert wird, sagte Korter. Insbesondere die festgestellten Leistungsrückstände von Kindern aus Zuwanderungsfamilien  mit niedrigem sozialem Status erforderten gezielte Maßnahmen.
„Wichtig ist jetzt, endlich den Ausbau von gebundenen Ganztagsschulen im Grundschulbereich voranzubringen. So können wir, gerade auch bei der Umsetzung der Inklusiven Schule, jedem Kind die Lernzeit geben, die es braucht“, sagte die Grünen-Politikerin.

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