GRÜNEN-Chefin Harms ermutigt Eschede-Hinterbliebene zur weiteren juristischen Überprüfung
Einstellung des Verfahrens nicht zumutbar
Die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms hat den Sprecher der Eschede-Hinterbliebenen Heinrich Löwen ermutigt, den Richterspruch zur...
GRÜNEN-Chefin Harms ermutigt Eschede-Hinterbliebene zur weiteren juristischen Überprüfung
Einstellung des Verfahrens nicht zumutbar
Die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms hat den Sprecher der Eschede-Hinterbliebenen Heinrich Löwen ermutigt, den Richterspruch zur Einstellung des Vefahrens nicht auf sich beruhen zu lassen. Die Grünen-Politikerin hält die Erwägung einer verfassungsrechtlichen Überprüfung des Verfahrens für notwendig. "Es darf nicht bei dem Verdacht bleiben, dass die eigentlich Verantwortlichen nicht angeklagt wurden und dass die ganze Wahrheit niemals bekannt wird. Das ist Ihnen nicht zumutbar und das darf auch in unserem Rechtsstaat nicht hingenommen werden", heißt es in einem Brief an Löwen.
Harms dankt ihm, den anderen Angehörigen der Opfer und auch den Überlebenden für das große Engagement bei der Aufklärung der Katastrophe und der Suche nach den Verantwort-lichen.
Falls die Opfer-Anwälte den Gang nach Karlsruhe antreten wollen, bietet die Grünen-Politikerin dafür ihre Unterstützung an.