Pressemeldung Nr. 150 vom

Mehr Bewegung zugunsten größerer pädagogischer Freiräume verlangt:GRÜNER Gesetzentwurf bietet Grundlage für mehr Eltern- und Schülerbeteiligung

„Wichtig ist, dass Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnnen und Schüler demokratisch beteiligt und in die Verantwortung für die Schulentwicklung genommen werden und dass effektiv gearbeitet werden kann“, so Ina Korter (MdL).

Die Landtagsgrünen haben die Fraktionen von CDU, SPD und FDP aufgefordert, bei den Beratungen des Schulgesetzes zur Eigenverantwortlichen Schule im Kultusausschuss den Gesetzentwurf der Grünen zur Grundlage zu machen. "Nachdem inzwischen alle Fraktionen erklärt haben, dass sie den Eltern mehr Rechte zugestehen und den Aufgabenzuschnitt der Gesamtkonferenz verändern wollen, bietet der vorliegende Gesetzentwurf der Grünen eine gute Grundlage dafür", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ina Korter heute (Donnerstag) in Hannover.

Ob das neue Entscheidungsgremium künftig Schulkonferenz oder Schulvorstand heiße, wie es der Landeselternrat vorgeschlagen hat, sei nicht ausschlaggebend. "Wichtig ist, dass Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnnen und Schüler demokratisch beteiligt und in die Verantwortung für die Schulentwicklung genommen werden und dass effektiv gearbeitet werden kann", sagte die Grünen-Politikerin. Dafür solle auch die Schulleitung gestärkt und die Kompetenz einer pädagogischen Konferenz anstelle der großen Gesamtkonferenz genutzt werden. Korter regte an, auch über eine befristete Bestellung der Schulleitung nachzudenken.

Mehr Bewegung verlangte die Grünen-Schulexpertin von der Regierungskoalition bei den pädagogischen Freiheiten für die Schulen. "Es reicht nicht die Absichtserklärung, ein paar Erlasse zu überprüfen, sondern das Schulgesetz muss die pädagogischen Freiräume erweitern", so Korter.

Wichtig ist den Grünen schließlich, dass die Schulinspektion und die nötige Beratung und Unterstützung im Gesetz definiert werden.

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