„Gibt es Haare in dieser Suppe und wenn ja, wie viele davon?“ :GRÜNES Gedicht aus gegebenem Anlass:
Ein Reim auf Kultusministerin Heister-Neumann mit Anleihen beim Dichter Wilhelm Busch geht der immer wieder gern und neu gestellten Frage nach, wie privat das Politische ist - und umgekehrt
Aus gegebenem Anlass hat die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Ursula Helmhold einen Kreis ungenannt bleiben wollender NachwuchspoetInnen beauftragt, sich in reimender Manier der Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann anzunehmen und mit Anleihen beim Dichter Wilhelm Busch der immer wieder gern und neu gestellten Frage nachzugehen, wie privat das Politische ist - und umgekehrt.
"Gibt es Haare in dieser Suppe und wenn ja, wie viele davon?"
Und jedermann in dieser Stadt
wer Haare und wer keine hat
Fährt gern zur Meisterin ins Haus
und kommt als netter Mensch heraus.
In diesem Fall wird's unbequem
für die Regierung ein Problem
weil sehr verschieden jeder misst
was heutzutag' politisch ist.
Die Schere zwickt, die Haare fliegen
im Spiegel gibt's noch viel Vergnügen
Doch tags darauf im Boulevard
bleibt von der Wonne nicht viel da.
Merke:
Besonders für die Politik gilt immer wieder die alte Weisheit,
dass der Kopf nicht nur zum Haare schneiden da ist.