Harms: Ausstieg aus der atomaren Wiederaufbereitung beschleunigen
Die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms nimmt an der heute (17.04.) und morgen im Europäischen Parlament (EP) in Brüssel stattfindenden Anhörung zu den Gefahren durch die Wiederaufbe...
Die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms nimmt an der heute (17.04.) und morgen im Europäischen Parlament (EP) in Brüssel stattfindenden Anhörung zu den Gefahren durch die Wiederaufbereitungsanlagen La Hague, Frankreich, und Sellafield, Großbritannien, teil.
Auf Initiative von Harms und der Grünen-EP-Abgeordneten Heide Rühle wurden zu dieser Anhörung Wissenschaftler und Atomkraftkritiker aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland eingeladen, die über die STOA-Studie (Possible toxic effects from the Nuclear Reprocessing Plants at Sellafield and Cap de la Hague) beraten. In der Studie werden die Auswirkungen der jahrzehntelangen Ableitungen radioaktiver Stoffe auf die Umgebung der Wiederaufbereitungsanlagen untersucht.
Harms will, unterstützt von den eingeladenen Wissenschaftlern, wegen der alarmierenden Ergebnisse der STOA-Studie auf ein früheres Ende der Wiederaufbereitung in La Hague und Sellafield drängen.