Pressemeldung Nr. 1461 vom

Harms (Grüne) kritisiert Ausländerbehörde Lüchow - Umverteilung kurdischer Familie inhum

Mit einem Brief wendet sich die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms an den Landrat des Kreises Lüchow-Dannenberg. Er soll eine Entscheidung der Ausländerbehörde Lüchow rückgängig mac...

Mit einem Brief wendet sich die Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Rebecca Harms an den Landrat des Kreises Lüchow-Dannenberg. Er soll eine Entscheidung der Ausländerbehörde Lüchow rückgängig machen, nach der eine kurdische Familie auseinandergerissen und drei Frauen mit 11 minderjährigen Kindern zu einem Ortswechsel gezwungen werden sollen. "Das Ganze hat den Charakter einer Strafaktion," so Harms. "Hier sollen noch Kinder der 3. Generation für das Verhalten von Angehörigen im Asylverfahren zur Verantwortung gezogen werden." Dass sogar die Kinder der mittlerweile erwachsenen Kinder, die im Landkreis bereits eigene Familien gegründet haben, von ihren Vätern getrennt werden sollten, hält Harms für menschlich nicht mehr nachvollziehbar.
Die Grünen-Politikerin weist darauf hin, dass die betroffene Familie in der Vergangenheit sehr viel Unterstützung aus der Region erhalten habe und auch diese Menschen durch die Entscheidung der Ausländerbehörde vor den Kopf gestoßen würden.
Die Ausländerbehörde Lüchow soll zu einer humanen Vorgehensweise zurückkehren, fordert Harms und der gesamten Familie den weiteren Aufenthalt im Landkreis gestatten.

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