Runder Tisch der Kultusministerin ohne Ergebnisse:Heister-Neumann beim Turbo-Gymnasium weiter konzeptionslos
„Es muss jetzt unverzüglich gehandelt werden, um die Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien zu entlasten“, fordert Ina Korter. Die Grünen hätten dazu einen Antrag vorgelegt, der am kommenden Donnerstag im Landtag beraten werde.
"Die Landesregierung ist beim Turbo-Gymnasium weiter konzeptionslos", kritisierte die schulpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Ina Korter. Der Runde Tisch der Kultusministerin mit den Schulverbänden sei offenkundig ohne jedes konkrete Ergebnis geblieben.
"Es muss jetzt unverzüglich gehandelt werden, um die Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien zu entlasten", forderte Korter. Die Grünen hätten dazu einen Antrag vorgelegt, der am kommenden Donnerstag im Landtag beraten werde. Die Gymnasien müssten zu echten Ganztagsschulen mit einem Wechsel von Anspannungs- und Entspannungsphasen umgewandelt werden. Die Klassen müssten wieder deutlich kleiner werden, insbesondere in der kommenden 10. Klasse, die als erste das Abitur nach 12 Jahren ablegen muss. Und statt der starren Festlegung auf 12 Jahre Schulzeit bis zum Abitur müsse eine individuell flexible Schulzeit ermöglicht werden, so die grüne Schulexpertin.