Pressemeldung Nr. 3303 vom

Helmhold fragt nach Betreuung Demenzerkrankter

"Unterlassene Hilfeleistung" wirft Ursula Helmhold, sozialpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen der Landesregierung im Zusammenhang mit der Situation an Demenz erkrankter älterer Menschen in Nieder...

"Unterlassene Hilfeleistung" wirft Ursula Helmhold, sozialpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen der Landesregierung im Zusammenhang mit der Situation an Demenz erkrankter älterer Menschen in Niedersachsen vor. Mit einer kleinen Anfrage möchte sie in der Landtagssitzung in dieser Woche Bewegung in die Betreuungssituation demenzerkrankter Menschen und Ihrer Angehörigen bringen.
"Zwei Jahre nach Verabschiedung des Pflegeleistungsergänzungsgesetzes des Bundes hat das Land immer noch nicht die Voraussetzungen geschaffen, um die für die Betreuung der Erkrankten benötigten niedrigschwelligen Angebote anzuerkennen und zu fördern," stellt Helmhold fest.
Die landesrechtlichen Regelungen und die Bereitstellung von Fördermitteln seien jahrelang verzögert worden. Bis heute seien entsprechende Förderrichtlinien nicht erlassen, so dass die Träger, die die Leistungen zur Entlastung der pflegenden Angehörigen gern anbieten möchten, vergeblich auf die nach dem Gesetz vorgesehenen Mittel warteten.
Die Hinhaltetaktik des Landes werde auf dem Rücken der hoch belasteten Angehörigen ausgetragen, die sich durch diese Angebote dringend Entlastung für die meist sehr aufwändige und personalintensive Betreuung und Pflege Dementer versprechen würden, so Helmhold.

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